Zeitenwende: Von der Petroleumlampe zur Elektrizität

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Von der Petroleumlampe zur Elektrizität

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Ersteller und Datum

Erstellt von GeZeiten Redaktion am 07.11.2012

Autor dieses Beitrags

Christine Wriedt

Haupttext

Es war ein langer, nicht gerade leichter Weg für uns, den Anschluss an Elektrostrom zu bekommen.

Mein Mann und unser Nachbar bemühten sich Anfang der 1950er Jahre um die Genehmigung. 1952 ging es dann los; die Strommasten mussten in Eigenleistung her- und angebracht werden. Zum Transformatorenhaus waren es 1 km. Alles mit Pferdegespannen. Unser Dorf hatte schon 1924 Stromanschluss bekommen und die Starkstromleitung ging an unserer Hauskoppel vorbei.

Der Außenanschluss kostete uns 4000,- DM – das war damals sehr viel Geld! Dazu kam noch der Innenanschluss und die Lampen.

Alles wurde kurz vor Weihnachten 1952 fertig. Unsere kleine Tochter war kaum 2 Jahre alt und sagte zu ihrem Opa im Stall: „Opa, überall scheinen Sonne, Mond und Sterne!“

Die Freude war bei uns allen groß. Unsere beiden ersten Kinder waren hier zuhause bei Petroliumlicht auf die Welt gekommen.

So wurde es 1952 ein helles, schönes Weihnachtsfest bei uns!

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Elektrizität, Petroleum

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