Kultur, Literatur und Kunst: 150jährigen Bestehen des Männergesangsvereins „Eintracht“ aus Munkbrarup

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150jährigen Bestehen des Männergesangsvereins „Eintracht“ aus Munkbrarup Auszüge aus einem Festvortrag zum 150jährigen Bestehen

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Ersteller und Datum

Erstellt von Sabrina Böhmer am 02.06.2015

Autor dieses Beitrags

Rüdiger Edelhoff

Haupttext

Die Liedertafel „Eintracht“ Munkbrarup von 1864 blickt mit Stolz auf 150 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Viele kleine und große Ereignisse prägten in diesem Zeitraum den Verein.  

Aus einer Liste der Chorleiter konnte ich ersehen, dass der erste dort erwähnte Chorleiter  Georg, Philipp Sandhoff aus Schiol/Großquern seit 1842 seinen Dienst in Munkbrarup versehen hat. Möglicherweise wurde also bereits im Jahre 1842 in Munkbrarup gesungen.

 

1842 gehörte die Harde Munkbrarup, wie das südschleswigsche Land zum Deutschen Bund, es stand aber unter der Aufsicht des dänischen Königs. Die Gewaltenteilung zwischen dem Deutschen Bund und dem Dänischen Reich führte immer wieder zu Spannungen, die letztlich zu einem Aufstand der Schleswiger und der Holsteiner und in einen Krieg gegen Dänemark mündeten. Diesen Krieg verloren die Schleswig-Holsteiner 1850 in der Schlacht bei Idstedt. 

 

Nun lag die bis dahin geteilte Macht, allein in den Händen der dänischen Regierung. In der Folge verschärfte sie ihr Regiment. Das darin bestand möglichst alles zu kontrolieren. Zunehmend misstrauten sie jeder Versammlung, so auch den Zusammenkünften der Gesangvereine, weil sie Keimzellen von Revolten sein konnten. Viele bedrohte und genervte Bürger wanderten nach Holstein aus, manche sogar nach Amerika. Das ging so bis ins Jahr 1864.

 

Damals verbündeten sich Preußen und Österreich gegen Dänemark, um die Rechte des Deutschen Bundes wieder herzustellen. 1864 kommt es zum Krieg. Die Heere stehen sich erstmals am Danewerk bei Schleswig gegenüber. Die Preußen nehmen zunächst die Route über Kappeln, mit dem Ziel, den Dänen in den Rücken zu fallen. Der Bau einer Pontonbrücke über die Schlei dauert jedoch länger, als geplant. 

Heimlich bei Nacht und Nebel verlassen die Dänen das Danewerk. Als die Österreicher das am nächsten Morgen bemerken, eilen sie schnellstens  hinterher. Bei Översee, kurz vor Flensburg, holen sie die Dänen ein . Es kommt zu einem schrecklichen Gemetzel, bei dem die Österreicher allein kämpfen mussten, weil die Preußen zu spät kamen. Es gab keinen Sieg. Die drei Heere trafen dann erst bei den Düppeler Schanzen bei Sonderburg wieder aufeinander. Die Dänen verloren die Schlacht und mussten nach langen Verhandlungen Südschleswig endgültig abtreten.

 

Jetzt war der Weg frei, auch für den Männergesangverein in Munkbrarup, der sich jetzt frei entfalten konnte. Und nun verstehen Sie, liebe Freunde, warum der Verein erst im Jahre 1864 richtig beginnen konnte. Wenn Sie jetzt einmal einen Blick auf unser Banner werfen, dann sehen Sie dort auf dem Banner die Jahreszahl 1884. Da fragt man sich erneut, was hat das nun zu bedeuten? 

Auf der Jahresversammlung von 1884 wurde beschlossen den Vereinsnamen zu ändern. Von diesem Tag an heißt der Verein Liedertafel „Eintracht“ Munkbrarup von 1864. 

 

Überall in den deutschen Landen gründeten sich jetzt Vereine und mussten dabei die gesetzlich vorgeschriebenen Regeln einhalten. So auch die Gesangvereine. Im Protokollbuch von 1906 ist diese alte Satzung mit 12 Paragrafen handschriftlich vermerkt. Das waren strenge Regeln:

Im § 3 wird zum Beispiel eine Gesangsprüfung von den neuen Mitgliedern verlangt und es sollten möglichst hiesige sein. 

Im § 8: Wer wiederholt Übungsabende ohne triftigen Grund versäumt oder sich weigert den Anordnungen des Direktors oder des Vorstandes folge zu leisten, oder sich Ungebührlichkeiten innerhalb oder außerhalb der Versammlungen zuschulden kommen lässt, kann durch einfache Stimmenmajorität ohne weiteres ausgeschlossen werden.                

§ 12: Zur Vervollkommnung des Gesanges treten sämtliche aktiven Mitglieder dem vom Jahre 1904 ins Leben gerufenen gemischten Chor bei, der dem Grund dienen soll, die Vereinsfestlichkeiten und die Gottesdienste verschönern und das gesellige Leben veredeln zu helfen.

Das waren patriotische Ziele. Aber §12 zeigt auch, dass die Frauen sich in dieser Zeit nicht mehr hinter dem Herd verstecken mussten. 

 

Waren in den Gründungsjahren der Gesangvereine in Deutschland allgemein noch politische und gesellschaftspolitische Ziele eng mit den Vereinsgründungen verbunden, entwickelten sich jetzt im auslaufenden 18. Jahrhundert neue Zielvorstellungen im erwachenden Bürgertum. Die Direktoren, heute Chorleiter genannt, waren meistens Lehrer, die ihren Bildungsauftrag auch über die Schule hinaus fortsetzten. Aber nicht zuletzt spielte die gesellige Komponente eine wesentliche Rolle. Das war auch in Munkbrarup der Fall. Durch Singen und Geselligkeit konnte man dem tristen Alltag entfliehen, um mit den Sangesbrüdern frohe Stunden zu erleben. 

 

Dennoch durfte die Feldarbeit nicht leiden. Die meisten der Sangesbrüder waren Landwirte oder solche, deren Beruf eng mit der Landwirtschaft verbunden waren. Deshalb entfielen die Übungsabende in den Sommermonaten. Ausnahme war das jährliche Sommervergnügen, das zusammen mit den Frauen stattfand. Die Ausflüge gingen viele Jahre in die nähere Umgebung und wurden zunächst mit eigenen Kutschen und später auch mit Bahn und Ausflugsdampfer durchgeführt. Man beendete  die Fahrt für gewöhnlich im Gasthaus Munkbrarup, wobei man das mit dem Ende nicht wörtlich nehmen darf. Im Krug angekommen wurde gegessen, getrunken, gesungen und gefeiert oft bis es hell wurde.   

 

Es gab ein weiteres regelmäßiges Fest, das Wintervergnügen. Das Wintervergnügen wurde zunächst am 2. und später immer am 3. Weihnachtstag abgehalten. Natürlich wurden die neu einstudierten Lieder vorgetragen. Die Jüngeren versuchten sich am Theaterspielen mit lustigen Einaktern. Andere lasen Geschichten oder trugen Gedichte vor. Es gab Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen, sowie den beliebten Angler Muck.

 

Die Jahreshauptversammlung des Vereins wurde immer im Februar des jeweils folgenden Jahres abgehalten. Dort wurde Rückblick gehalten und Entscheidungen für die Zukunft getroffen.          

 

Wenn ich zurückblicke auf meine 43-jährige Zeit in der Eintrachtfamilie, so stelle ich fest, dass viele dieser Traditionen so geblieben sind, wie sie ursprünglich eingerichtet wurden. Die Protokollbücher legen dazu ein beredtes Zeugnis ab. Die Protokollanten schrieben im Stil der Zeit, mit Feder, mit Tinte und mit ihrer mehr oder weniger guten Handschrift. Weil ich die Sütterlinschrift in der Schule nicht mehr gelernt habe, musste ich mir Hilfe suchen. Jetzt möchte ich Ihnen das, was ich für besonders bemerkenswert fand, in kurzen Abschnitten vortragen.                  

 

Mit der Protokollnotiz vom 13.10.1909 wird deutlich, dass die Liedertafel in einer tiefen Krise steckt, weil der Dirigent aus Krankheitsgründen abgelöst werden musste. Der Organist, der nur kommissarisch in den kirchlichen Dienst eingestellt worden war, findet sich nach längerem Drängen endlich gerne bereit, die musikalische Leitung zu übernehmen. Ich vermute, dass er möglichst mit der Chorverwaltung nichts zu tun haben wollte. Im Gleichen Jahr, also bald darauf, beschließt man das 25-jährige Stiftungsfest in einem Kommers im kleinen Saal der Gastwirtschaft zu feiern und alle noch lebenden Personen, die bei der Gründung zugegen waren, einzuladen. Das Fest findet am 09.11.1909 statt. Dieser Eintrag stürzt mich in eine Krise! Erst habe ich es gar nicht bemerkt. Aber dann klingelte es bei mir. 1909 abzüglich 25 Jahre ergibt 1884. Damals wurde der Vereinsnahme geändert, jedoch das Gründungsjahr blieb bei 1864. Das Protokoll gibt keine Aufklärung. Man wollte wohl unbedingt feiern.

 

Nun hat es mich natürlich gereizt festzustellen wann und wie das 50. Jubiläum gefeiert wurde. Das hätte ja 1914 stattfinden müssen. Um es kurz zu machen, ich habe keine Eintragung gefunden. Aber das Jubiläumsjahr fiel ja auch mit dem ersten Kriegsjahr zusammen. Diese Tatsache erklärt  vielleicht die Zurückhaltung. Im Jahresbericht für 1914 findet sich noch die Eintragung, dass der Verein beschließt, dem niedersächsischen Sängerbund, den man 1904 verlassen hatte, wieder beizutreten. Der  niedersächsische Sängerbund war der Vorläufer des Deutschen Sängerbundes und hatte die Aufgabe bereits übernommen.

 

Während der Kriegsjahre 1915 bis 1918 betrauern die Sänger insgesamt sieben treue Mitsänger aus ihren Reihen. Wenn man bedenkt, dass die Chorstärke immer bei etwa 25 Sängern lag, war das ein heftiger Verlust. An dieser Stelle des Protokolls ist ein vierstimmiger Chorsatz eingelegt, der die damalige Stimmungslage wiedergibt. Es handelt sich um Theodor Storms „Die graue Stadt am Meer“:

 

Am grauen Strand, am grauen Meer und seit ab liegt die Stadt;

der Nebel drückt die Dächer schwer, die Stille braust das Meer,

und durch die Stille braust das Meer eintönig um die Stadt, eintönig um die Stadt.

 

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai kein Vogel ohn Unterlass;

die Wandergans mit hartem Schrei in herbstes Nacht vorbei, nur fliegt in Herbstes Nacht vorbei,

am Strande weht das Gras, am Strande weht das Gras.

 

Doch hängt mein ganzes Herz an dir, du graue Stadt am Meer;

der Jugend Zauber für und für ruht doch auf dir auf dir,

ruht lächelnd doch auf dir auf dir, du graue Stadt am Meer, du graue Stadt am Meer.

 

Nach der Machtergreifung im Jahre 1933 begann auch für die Männerchorbewegung eine Phase strikter staatlicher Reglementierung und Bevormundung. Der Deutsche Sängerbund sollte, wie alle Institutionen des öffentlichen, politischen und gesellschaftlichen Lebens, gleichgeschaltet werden. Aber der Deutsche Sängerbund bot diesem Ansinnen unerwartet Widerstand. Immerhin gehörten der Dachorganisation damals mehr als 27.000 Chöre mit über 750.000 aktiven Sängern an. Die Nazis scheuten deshalb zunächst die entsprechenden Zwangsmaßnahmen anzuordnen. Im Verlaufe der nächsten Jahre begann jedoch eine langsame Anpassung an die politische und ideologische Linie der Nazis. Dagegen war kein Kraut gewachsen, möchte man meinen. 

 

Im Protokollbuch von 1935 habe ich jedoch folgende Eintragung des langjährigen Vorsitzenden Peter Lund gefunden. Die Notiz schreibt er selbst ins Protokollbuch, vermutlich um keinen der Sänger zu gefährden. 

 

Er schreibt:  Auch unser Verein hat sich auf die Forderungen der heutigen Zeit einstellen müssen. Die ein- und mehrstimmigen Lieder, die den Takt und Rhythmus der heutigen Zeit atmen, wurden mehrfach geübt. Viele dieser Lieder sind direkt singbar. Ob aber der Sänger, wie der Hörende, an diesen Liedern so nachhaltige Freude haben werden, wie an den vierstimmigen Männerchorsätzen, steht dahin. Vor allen Dingen werden wir Sänger niemals die Pflege des schönen Volksliedes vergessen und auch zukünftig die Werke unserer großen Deutschen Meister vortragen.

Wir wollen keine Verweigerer und keine Protestierer sein, sondern Kinder der neuen Zeit sein. Wir werden durch eine bessere Pflege der ewig deutschen Güter und Lieder dafür sorgen, dass sie auch in Zukunft ihren Wert behalten. Wir wollen keine Verflachung des Männerchores. Wir wollen uns die Freude an dem schönen alten und neuen Liedgut nicht nehmen lassen.

Darüber hinaus wollen wir aber stets den Aufgaben der  neuen Zeit Rechnung tragen und mithelfen, dass auch von unserem Gesangverein, aus Vergangenheit und Gegenwart eine neue Blütezeit echter deutscher Volkskunst und Kultur erstehe. Ende des Zitats.

 

Ich verstehe, dass dieser Spagat des Vorsitzenden Peter Lund nötig war, um zu verhindern, dass er für diese Dreistigkeit zur Rechenschaft gezogen  wird. Darüber hinaus zeigt uns dieses Protokoll in welchem Gewissenskonflikt viele Menschen in der Nazi-Zeit waren.

Die Sorgen des Peter Lund, dass sich die Einmischungen der Nazis in die Auswahl des Liedgutes fortsetzen würden, waren berechtigt. Denn schon in den Jahren 1937/1938 sang die Liedertafel zum Winterfest diese Lieder: 

 

Regiment sein Strassen zieht,

Es leben die Soldaten,

Waffentanz,

Das Eisenlied,

Kapitän und Leutnant

 

Ich konnte nicht feststellen, ob es sich bei diesen Liedern um nazikonforme Musik handelt, fand aber die Menge an kriegerischen Texten bedenklich.

                                                                             

Bei dieser Gelegenheit möchte gerne ganz allgemein ein paar Worte über das Liedgut verlieren:                   

In vielen Jahreshauptversammlungen spielte die Auswahl der Lieder eine entscheidende Rolle.  Auch in heutiger Zeit wird immer wieder um die richtige Auswahl gerungen. Grunsätzlich jedoch wurde den traditionellen, mehrstimmigen Chorsätzen der Vorzug gegeben. Wobei natürlich christliche und weltliche Lieder aller Epochen gesungen wurden. Dabei waren hochdeutsche, plattdeutsche und öfter auch fremdsprachliche Texte zu bewältigen. Die Auswahl der Lieder war sehr stark abhängig von den  Chorleitern, die die Auswahl natürlich an die Leistungsfähigkeit der Sänger anpaßten. Aber sie hatten auch unterschiedliche Aufassungen hinsichtlich der Lieder, die mal mehr christlich, mehr volkstümlich oder mehr modern sein sollten. Am Ende war es eigentlich immer so, dass wir die Lieder gern gesungen haben. Das spricht für die Chorleiter und soll ein.... nein ist Lob für alle weiblichen wie männlichen Dirigenten, die der Verein je gehabt hat.

 

1938

Der Chronist beschreibt das 50-jährige Stiftungsfest des „Nordangler Sängerbundes“. Die Eintracht hat ihre Lieder gut vorgetragen. Er meint jedoch, es gäbe zu viele Veranstaltungen aus anderen Anlässen, die nichts mit der Chormusik gemeinsam haben. Da die Teilnahme aber erwartet wird, ist die Lust schon vorher gestorben. Aus diesem Grunde hat man auch auf den Sommerausflug verzichtet.

 

1939

Aber es sind nicht nur die Bevormundungen der Nazis die die Vereinsarbeit behindern. Im Herbst 1939 können eine längere Zeit keine Übungsstunden abgehalten werden, weil die Maul- und Klauenseuche immer noch nicht abgeklungen ist. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr wurden in einem solchen Fall alle Versammlungen verboten, um Mensch und Tier nicht zu gefährden. 

Dann aber wieder die Nazies: 

Der Sängerkreisführer verlangt vom Verein sich künftig nur noch Männerchor Munkbrarup zu nennen. Der Namensteil „EINTRACHT“ ist zu streichen.

                                                                                                         

1941

Die Vereinsarbeit wird immer stärker behindert, öffentliche Auftritte werden vermieden. Gesungen wird nur noch in der Kirche. Der Chronist schreibt: 

Hoffentlich ist der Krieg, das Ringen um Deutschlands Stellung innerhalb der Großmächte bald siegreich beendet, damit auch für den Gesangverein ein neues Aufatmen und Gedeihen folgen möge.

 

1946 (der 2. Weltkrieg ist vorbei)

Notiz vom 15. Juli 1946

15 Sänger sind gefallen. Peter Lund schreibt sich seine Gedanken von der Seele und ruft alle zum Neuanfang auf. 

Das gelingt im Februar 1947. Zehn neue Sänger treten dem Verein bei. Das Sängerfest findet bei grausiger Kälte im Gasthaus Munkbraup statt. Alles mußte mitgebracht werden. Auch Tassen und Teller waren nicht mehr da. Der Kaffee vermochte die Runde nicht zu wärmen. Es blieb ungemütlich bis das Tanzbein geschwungen wurde. Danch dauerte es nicht mehr lange bis jeder sein mitgebrachtes, selbstgemachtes Wässerchen herausholte.

 

1948

Heute am 09. Februar wird Peter Lund für 50 Jahre Mitglied im Chor geehrt. Er ist seit 36 Jahren Vorsitzender. Ihm ist es zu verdanken, dass unser Verein heute noch besteht. Er hat das Verinsschiff durch die schwierige Nazi- und Kriegszeit gesteuert und damit gerettet. Vereinsvorsitzender bleibt er noch neun Jahre und bittet dann um seine Ablösung. 

Trotz des Erfolges musste in diesem Jahr das Sommervergnügen auf allgemeinen  Wunsch abgesagt werden, weil die Währungsreform, bei der das Geld um neunzehntel seines Wertes abgesenkt wurde, alle Mitglieder zum Sparen zwang.

 

1950 – Heute

Das Chorleben ist wieder in eine ruhige Phase getreten. Das heißt, es gibt Jahreshauptversammlungen, Sommerfeste, Winterfeste, Montags wird gesungen und natürlich kommen außergewöhnliche Auftritte zustande. Der Chor ist immer in der Lage sich zu päsentieren. Nie mangelt es an Sängern. Das Gegenteil ist der Fall. Ungefähr in der Zeit von 1970 – 1985 stieg die Sägerzahl auf 50 aktive Sänger. Diese Anzahl ist in den Jahren danach nie mehr erreicht worden.                              

Heute sind wir noch 17 Sänger mit einem Altersdurchschnitt von 76 Jahren und mit vielen altersbedingten Gebrechen. 

Leider ist es bundesweit so, dass typische Männerchöre überall aussterben. Das ist auch in unserer Region so. Auch die Liedertafel „Eintracht“ Munkbrarup wird sich noch in diesem Jahr auflösen. Sie können mir glauben, dass es uns nicht leicht gefallen ist, so zu entscheiden, denn der Chor ist ein Teil unseres Lebens.

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2015

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