Diskussion - die Sparbeschlüsse: Geld regiert die Welt

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Geld regiert die Welt Die Möglichkeit einer Welt ohne Geld

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Erstellt von am 28.04.2013
Zuletzt bearbeitet von GeZeiten Redaktion am 29.04.2013

Autor dieses Beitrags

Nadine Wittorf

Haupttext

Von klein auf an befassen wir uns mit dem Gut, welches in unserer Zeit einen großen Stellenwert besitzt. Ob in Bar, auf der Bank auf einem Konto, oder selbst in virtuellen Geschäftswelten verankert, ein Jeder befasst sich mit dem Reichtum an Zahlen, Münzen oder Geldnoten. Unsere Gedanken drehen sich direkt und indirekt unwiderruflich um dessen Wert, mit wir hier unser Leben bestreiten können.

Allen voran hat es den entscheidenden Vorteil des leichten Transports. Münzen oder Scheinen werden spielend leicht in der Tasche getragen. Das Vermögen, das ein jeder in gewisser Weise besitzt wird gegen Papier und Metallen ausgetauscht, auf ein Kleinstes reduziert. Selbstverständlich ist es einfach statt Sachwerte, die sich durchaus als platzintensiv erweisen können, reguläres Geld zu nutzen. Ebenso leicht gestaltet sich jedoch auch die Tatsache es zu stehlen, und ebenso gut zu verbergen. Keine Frage, die Bequemlichkeit einen großen Wert an Geld bei zu wissen, vereinfacht den Austausch von Waren untereinander oder gegeneinander. Doch eben diese Tatsache lässt uns den Übergang zwischen Not und Gier zum Einen wachsen, hingegen steht jedoch auch das Wissen darum, dass es schneller geht, bis sich jemand im Rausch der Macht befindet. Zweifelsohne existiert trotz allem auch noch der altbewährte Tausch Sache gegen Sache, Nutzen gegen Nutzen. Aber das Geld verdrängt diese regen Tauschhandel, nimmt unsere Welt mehr und mehr in seine Fänge, aus denen wir nur schwer heraus kommen. Was das Geld oder der Reichtum aus uns? Geraten wir nicht in Versuchung bei der Erwirtschaftung eines enormen Vermögens die schlechten Seiten an uns zu Tage treten zu lassen. Regiert uns in finanziellen Erfolg nicht mehr als nur Selbstsucht? Es dreht sich mehr um das Geld, als lediglich sein Wert, hinter ihn hängen, Märkte, Banken, Konsumenten. Tritt es fehl, oder verlieren wir unsere Arbeit, und sein Fluss versiegt, bricht für viele ein Unglück an. Es ist zum Stellenwert geworden, wie es nie zuvor einer war. Natürlich gab es auch zu früheren Zeiten Reichtum, wie Geld, nur in anderen Formen oder Mengen. Es kommt hinzu, dass wir unsere Finanzen zunehmend der virtuellen Welt anvertrauen, dies vereinfacht uns den ohnehin bequemlichen Weg der Zahlung oder Lohnendgeltung. Scheinbar benötigen wir unsere geliebten Scheine nur dann, wenn es uns durch Bevölkerungswachstum, Luxus und vielen anderen, in die Enge treibt.

Einsiedler in spärlich bewohnten Gebieten, welche sich noch selbst versorgen, nehmen das Geld an sich wohl anders war. Ihm könnte man es stehlen, er würde überleben. Städter, Menschen in Ballungszentren allerdings benötigen es, um ihren Konsum an Nahrung, Kleidung etc. zu decken.

Wie stünden voreinander, wenn es das Geld nicht geben würde? In Not und Krisenzeiten, wo jedermann um sein Leben bangt, wird es vermutlich zur Nebensache. Doch ist der Mensch im Wohlstand davon abhängig? Stellen wir uns vor, wir würde erneut beginnen zu tauschen. Sicher siegen auch hier Menschen mit größeren Sachvermögen, doch wie würde sich alles verändern? Bei uns, wo Arme wie Reiche gibt, einige die viel besitzen und andere, welche so gut wie nichts besitzen. Würden wir Arbeit gegen Brot tauschen? Wissen gegen Sachgegenstände? Nun, da wir bereits sehr viele sind, anders als vor hunderten Jahren, könnte es eine Herausforderung darstellen dies heraus zu finden.

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Jahr

2013

Ort

Schwerin

Schlagwörter (passend zum Thema des Beitrags)

Alternative, Geld, Münzen, Reichtum

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